Rote Karte für die ERGO Versicherung!

Während man auf höchster politischer Ebene über Frauenförderung diskutiert und versucht, Frauen in Führungspositionen zu bringen, hat die ERGO Versicherung eine ganz besondere Form von „Frauenförderung“ an den Tag gelegt. Für besonders gute Ver-„triebsleistungen“ durften 100 männliche Führungskräfte in Ungarn den Tag mit Prostituierten verbringen. Ganz besonders bemerkenswert ist der Umstand, dass die Prostituierten mit verschiedenfarbigen Bändchen „gekennzeichnet“ wurden, damit klar war, für welche männliche Hierarchiestufe sie vorgesehen waren. Nach „getaner Arbeit“ erhielten die Frauen einen Stempel, der zeigte, „wie häufig sie frequentiert wurden“.

Mit diesem „Incentive“ hat die ERGO Versicherung und der „saubere Herr Kaiser“ der Versicherungsbranche einen Bärendienst erwiesen. Die Vertrauenswürdigkeit von Versicherungsvermittlern wird ohnehin schon auf die Ebene von Gebrauchtwagenhändlern gestellt. Dieses Gebaren wirft ein weiteres schlechtes, diesmal „rotes“ Licht auf die Branche. Wenn Prostituierte als „Belohnung an Führungskräfte verkauft werden“, dann muss man sich nach Meinung des Bundesverbandes unabhängiger Finanzdienstleisterinnen (BuF) e.V. doch die Frage stellen, wie attraktiv der berufliche Aufstieg für eine Frau in einem solchen Unternehmen ist. Nach Aussage der ERGO waren von vorneherein nur männliche Führungskräfte für diesen Ausflug der besonderen Art vorgesehen.

Der BuF schließt sich der Aussage der nordrheinwestfälischen Ministerin Barbara Steffens (Grüne) im Handelsblatt Online an: „Eines ist klar: Mit einer Frauenquote im Vorstand wäre dem Unternehmen eine solche Peinlichkeit nicht passiert.“ Kundinnen, die nach einem geeigneten Versicherungsschutz für sich und die Menschen, die ihnen nahestehen, suchen, müssen sich fragen, ob der Berater gegenüber der geeignete Fachmann ist. „Wir fordern eine Abkehr von dieser Art von Ver-„triebssystem“, wo nicht mehr die Beratungsleistung im Vordergrund steht, sondern umsatzgetriebenes Verhalten, das dann mit derartigen ‚Bonifikationen‘ honoriert wird“, erklärt Dr. Mechthild Upgang, Pressesprecherin des Verbandes. Unabhängige Finanzdienstleisterinnen beraten ihre Kundinnen und Kunden in Sachen Altersabsicherung und Vermögensgestaltung auf neue Weise. Ihr großer Erfolg zeigt, dass Kompetenz, Seriosität und Unabhängigkeit für beide Seiten gewinnbringend sind.

Über den Bundesverband unabhängiger Finanzdienstleisterinnen (BuF e. V.) und seine Mitgliedsunternehmen

Der Bundesverband unabhängiger Finanzdienstleisterinnen (BuF e. V.) ist ein Zusammenschluss von Expertinnen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche, die ihre Mandantinnen und Mandanten kompetent und unabhängig von Banken, Versicherungs-, Investment- und Anlagegesellschaften beraten. Der BuF legt höchsten Wert auf die Qualifikation, Professionalität, Erfahrung und Unabhängigkeit seiner Mitglieder. Auf Tagungen und Kongressen werden diese Qualitätsmerkmale kontinuierlich weiter entwickelt. Denn eine hochwertige Beratung, die natürlich immer die individuelle Lebenssituation der Mandantinnen und Mandanten berücksichtigt, zahlt sich aus.

Die BuF-Mitglieder verfügen über mehrjährige Erfahrungen in der Auswahl, dem Umgang und der Vermittlung von Versicherungs- und Finanzprodukten. Vermögen aufbauen, die Altersvorsorge planen, Geld anlegen, die Arbeitskraft absichern und den Erwerb oder Verkauf einer Immobilie erwägen – hier ist 80 die Unterstützung durch eine unabhängige Finanzexpertin besonders gefragt. Die Produkte, die durch die BuF-Mitglieder angeboten werden, sind so vielfältig wie die individuellen Anforderungen der Kundinnen und Kunden. Allein bei den Geld- und Kapitalanlagen können die Finanzexpertinnen zwischen mehreren tausend Investmentfonds wählen.

Die Expertinnen des BuF sind bundesweit vertreten. Der BuF bündelt die Interessen seiner Mitglieder und ihrer Mandantinnen/Mandanten und kommuniziert die gemeinsamen Anliegen und Ansprüche in der Öffentlichkeit und auf Bundesebene.

Pressekontakt:
Bundesverband unabhängiger Finanzdienstleisterinnen (BuF) e.V.
Dr. Mechthild Upgang
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